Am 20. März 2026 organisiert die Bildhauerin Sophie Giet im Rahmen ihres Aufenthalts im Keramion Museum eine Finissage, bei der sie ihr Forschungsprojekt mit dem Titel „Hybrid Monsters” vorstellen wird. Diese hybriden narrativen Kreationen aus Ton dienen als Vehikel, um die Verbindungen zwischen dem Menschsein und unserer Beziehung zum Lebendigen zu hinterfragen.
Der ironische Charakter ihrer Arbeit geht einher mit einem politischen Blick, der die Geschichten von Frauen und Tieren in ihrer Umgebung beleuchtet und ihre Abhängigkeit von dieser, ihre Verletzlichkeit sowie die Machtverhältnisse, die sie beeinflussen und die im Laufe der Geschichte Diskurse der Animalisierung durch Bildsprache und Ikonografie genährt und gerechtfertigt haben, hervorhebt.
Dieses Projekt ist der erste Teil einer Trilogie, die sich mit dem Stigma des weiblichen Körpers befasst und sich auf die Figur der „Monsterfrauen” im Dialog mit dem Bestiarium von Wilfried Maria Blum und mittelalterlichen Vorstellungswelten konzentriert. Durch diesen Dialog stellt Sophie Giet eine Verbindung zwischen diesen Bildtraditionen und den zeitgenössischen politischen Diskursen her, die unseren Alltag prägen.
Entdecken Sie die Finissage am 20. März von 18 bis 20 Uhr im Keramikmuseum Keramion und nutzen Sie die Gelegenheit, dieses imaginäre Universum zu entdecken, das Körper und zeitgenössische Erzählungen miteinander verbindet, während Sie mit der Künstlerin ins Gespräch kommen.
